Ausführliche Anamnese

Beim ersten Besuch in der Heilpraktikerpraxis wird ein ausführliches Gespräch und die Aufnahme der gesamten Krankengeschichte (Anamnese) durchgeführt.

Für den Therapeuten ist es sehr hilfreich, das der Patient seine persönliche Krankengeschichte kurz aufzuschreiben, damit man in der Praxis dann auch nichts vergisst.
Auch die Medikamente, die man einnimmt sowie Laborbefunde, klinische Diagnosen und Röntgenaufnahmen sollten mitgenommen werden.

Befunderhebung und Untersuchung

An die Erhebung er Krankengeschichte schließt sich eine Untersuchung an, bei der je nach Krankheitsbild eine Inspektion (äußere Begutachtung, z.B. auf Flecken oder Hautverfärbungen), eine Palpation (ein Abtasten, z.B. der Lymphknoten), eine Perkussion (ein Abklopfen, z.B. des Brustkorbes), eine Auskultation (ein Abhören, z.B. von Lunge und Herz), eine Pulsmessung und eine Blutdruckmessung durchgeführt werden. In manchen Fällen können auch noch weitere spezielle Untersuchungen durchgeführt werden. Auch Labordiagnostik gehört zum Untersuchungsspektrum vieler Heilpraktiker.

Nach der ausführlichen Befunderhebung und Untersuchung wird durch den Heilpraktiker ein Behandlungskonzept erstellt und dem Patienten erläutert. Dabei wird erklärt, was an Behandlung geraten wird, welche Kosten dabei entstehen und welche Alternativen es evtl. gibt. Auch die Grenzen und Risiken einer Behandlung werden dabei erläutert. Danach beginnt die einzelne und individuelle Behandlung.